Der Startschuss zum Bau des „neuen“ Friedrich-Wasmuth-Hauses in Hannover-Stöcken ist jetzt mit dem ersten Spatenstich gefallen. Die bisherige Einrichtung aus den 60er Jahren wird bis zum Herbst 2013 einem modernen Neubau weichen. Die Baukosten für diese neue Altenhilfeeinrichtung belaufen sich dabei auf 7,15 Millionen Euro. Nach Abschluss des zweiten Bauabschnitts verfügt das Haus über 88 Einzelzimmer, verteilt auf vier Ebenen, und einer Tagespflege für 15 Gäste. Allen Bewohnern und Gästen stehen neben einer großzügigen Cafeteria gemütliche Aufenthaltsbereiche auf den Etagen, eine Kapelle sowie ein neugestalteter und behindertengerechter Garten zur Verfügung. Von links: Einrichtungsleiter Frank Nebe, Pastor Christian Sundermann, Geschäftsführung Bethel im Norden, Marion Diener, Bezirksbürgermeisterin von Herrenhausen-Stöcken, Luise Turowski, Geschäftsführung Bethel im Norden sowie Architekt Michael Pappert vom Bielefelder Architekturbüro Pappert + Weichynik.
Das Birkenhof Bildungszentrum des Unternehmensbereiches Bethel im Norden bietet ab Montag, 7. November, für Kinder im Alter von vier bis acht Jahren und ihren erwachsenen Begleitern eine "Mathematik zum Anfassen" an.
Bis zum Freitag, 16. Dezember können interessierte Gruppen, beispielsweise Kindergärten oder auch Schulen, diese Ausstellung in der Bleekstraße 20 in Hannover Kirchrode wochentags von 9 bis 16.30 Uhr besuchen. Die Führung dauert etwa 80 Minuten und kann nur nach Voranmeldung durchgeführt werden.
Die Ausstellung Mathe-Kings & -Queens entführt auf eine Entdeckungsreise in das Land der Mathematik, in dem junge Kinder mit Lust und Neugier eine Brücke vom Land des Konkreten - in das Land des Abstarkten - das Denken in Symbolen - bauen und dabei staunend und spielerich der wunderbaren Wissenschaft Mathematik begegnen.
Gerne nimmt das Birkenhof Bildungszentrum Ihre Anmeldung unter der Telefonnummer 0511 / 5109 -166 entgegen. Bitte sprechen Sie auf den Anrufbeantworter. Wir rufen Sie selbstverständlich umgehend zurück und verabreden mit Ihnen einen festen Termin.
Was ist das Ziel der Qualifizierung?
Mit der berufsbegleitenden Nachqualifizierung erwerben Sie in nur zwei Jahren den Abschluss „Altenpflegerin / Altenpfleger“ – und haben damit einen staatlich anerkannten Berufsabschluss.
Wie geht das?
Sie arbeiten in der Altenhilfe. Gleichzeitig machen Sie die Qualifizierung zur Altenpflegerin - zum Altenpfleger. Sie arbeiten in Ihrer Einrichtung mindestens 20<s> </s>Stunden die Woche und gehen an drei Tagen in der Woche nachmittags in die Schule. Damit sind Sie gefordert. Aber Sie haben ein lohnendes Ziel: Sie schließen eine Ausbildung zur Fachkraft ab, ohne Ihr Beschäftigungsverhältnis aufgeben zu müssen.
An wen richtet sich das Angebot?
Dieser Kurs ist Teil eines Modellprojektes im Land Niedersachsen, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms "Perspektive Berufsabschluss" gefördert wird.
|
Folgende Zugangsvoraussetzungen müssen Sie für diesen Kurs erfüllen:
Wenn Sie diese Voraussetzungen erfüllen und sich schriftlich bei uns bewerben, erhalten Sie eine Einladung zum Auswahlverfahren, in dem wir feststellen wollen, ob Sie für eine verkürzte zweijährige Qualifizierung geeignet sind.
Wann findet der Unterricht des nächsten Kurses statt?
Der Unterricht findet jeweils montags und dienstags von 14 bis 18.30 Uhr sowie mittwochs von 12 bis 18.30 Uhr statt. Der Unterricht findet nur in der Schulzeit statt. Die Schulferien gelten auch für Sie!
Wann startet der Kurs?
Der Kurs startet erstmalig in Niedersachsen zum 08. November 2011 im Birkenhof Bildungszentrum Hannover.
Was kostet der Kurs?
Die Schulgeldkosten belaufen sich auf 140 Euro pro Monat (inklusive Lehrmittelkosten). Dazu kommt im letzten Ausbildungsjahr einmalig eine Prüfungsgebühr von 25 Euro. Das Land Niedersachsen leistet eine Schulgeldförderung von maximal 100 €.
Welche weiteren Fördermöglichkeiten gibt es?
Die Bundesagentur für Arbeit kann bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen über das Programm „WeGebAU“ die Weiterbildungskosten erstatten. Im Rahmen einer Einzelfallprüfung werden die Förderungsvoraussetzungen und Förderungsmöglichkeiten im Rahmen des Programms „WeGebAU“ geprüft und entschieden.
Wo finden Sie weitere Informationen zu diesem Qualifizierungsangebot?
Im Internet stehen zusätzliche Informationen für Sie bereit unter www.nachqualifizierung-altenpflege.inbas.com .
Sie können sich an die Servicestelle Nachqualifizierung Altenpflege Niedersachsen beim Institut für Berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS) unter 030/69502-69 wenden.
Wir beraten Sie gern und freuen uns auf Ihre Bewerbung:
Bethel im Norden
Birkenhof Bildungszentrum gGmbH
Bleekstraße 20
30559 Hannover
Tel.: 0511 / 5109-162
E-mail: bbz-info[at]bethel.de
Internet: www.bethel-im-norden.de

KIRCHRODE. Der Unternehmensbereich Bethel im Norden lädt am Mittwoch, 29. Juni, von 11 bis 17 Uhr zum 132. Birkenhof-Jahresfest nach Kirchrode ein. Ganz unter dem Motto „Geh‘ aus mein Herz und suche Freud“ erwartet die interessierten Besucherinnen und Besucher in der Bleekstraße 20 ein abwechslungsreiches Programm
Um 11 Uhr wird das traditionelle Fest der diakonischen Einrichtung mit einem Festgottesdienst in der Waldhalle eröffnet. „Wir freuen uns, dass neben vielen Freunden und Förderern Bethels auch unsere Schirmherrin von Bethel im Norden, Dunja McAllister, für diesen Tag zugesagt hat“, so Geschäftsführer Pastor Christian Sundermann. Ab 12 gibt es dann auf dem gesamten Gelände verschiedenste Info-Stände, ein umfangreiches Unterhaltungs- und Informationsprogramm sowie verschiedenste Angebote an Essen und Trinken. So kann man beispielsweise an einer Natur-Rallye teilnehmen, sich Musik von „2schneidig“, von den „Zelleriebrüdern & -schwestern“ oder auch von der Band „NonStop“ mit Natascha anhören.
Ein Höhepunkt für viele Besucher wird sicher um 14.30 Uhr das Bingospiel mit dem bekannten Fernsehmoderator Michael Thürnau sein. Hier gibt es als Hauptpreise einen Reisegutschein sowie Karten vom Zoo Hannover und vom sea life zu gewinnen. Aber auch der Besuch des Klecks-Theaters um 16 Uhr in der Waldhalle, die Informationsstände des Birkenhof Bildungszentrum, der Hannoveraner Einrichtungen und des Bethel-Jahres oder auch das von der BKK-Diakonie zur Verfügung gestellte Allergie-Mobil des Deutschen Allergie- und Asthmabundes runden das vielseitige Angebot an diesem 132. Birkenhof-Jahresfest des ab.
Beendet wird das Fest gegen 17 Uhr mit einer Ballonaktion. Dabei wird dann auch der Gewinner der Natur-Rallye bekanntgegeben. Wer von Stand zu Stand geeilt ist, die meisten Fragen beantwortet hat und am Ende von der „Glücksfee“ gezogen wird, darf sich auf eine Ballonfahrt über Hannover freuen.

LANGENHAGEN. Mehr als 1,3 Millionen Menschen sind in Deutschland an Demenz erkrankt. Viele Familien gehen dabei meist bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, um ihre Angehörigen entsprechend zu betreuen. Um aber auch einmal selbst durchatmen zu können, sind sie von Zeit zu Zeit auf Hilfe angewiesen. Für diese Unterstützung sucht das diakonische Projekt „Dia-Dem“, eine Kooperation zwischen der Birkenhof Ambulante Pflegedienste gGmbH, dem Verein Gemeinsam Leben Langenhagen und den Kirchengemeinden der Stadt, immer wieder freiwillige Helferinnen und Helfer.
Um diese engagierten Menschen gut auf diese Aufgabe vorzubereiten, bietet das Projekt„Dia-Dem“ jetzt wieder eine Schulung an. Sie findet vom 28. Januar bis zum 18. März, jeweils freitags von 9 bis 13 Uhr, im Söseweg 5 in Langenhagen statt. „Aus langjähriger Erfahrung wissen wir einfach, wie wichtig im Vorfeld diese spezielle Schulungsangebot für alle Beteiligten ist“, erklärte dazu die für das Projekt verantwortliche Birgit Kröger. Die examinierte Krankenschwester mit der Zusatzausbildung „Sozialberaterin in der Altenhilfe mit dem Schwerpunkt Demenz“ informiert dabei unter anderem über das allgemeine Krankheitsbild, über die verschiedenen Therapieformen, über die Aktivierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten oder auch über die Grundsätze der Pflege. Dazu werden rechtliche Fragen geklärt oder auch über die Situation der pflegenden Angehörigen gesprochen.
Wer Interesse an dieser oder einer späteren Schulung hat, kann sich gerne mit Birgit Kröger in Verbindung setzen. Entweder unter der Telefonnummer 0511/ 59042-52 oder unter der E-Mail-Adresse birgit.kroeger[at]bethel.de.
LANDKREIS Diepholz. Dunja McAllister, Ehefrau von Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, ist seit Dezember 2010 neue Schirmherrin von Bethel im Norden. Aus diesem Anlass besucht Sie am 6. Januar verschiedene Einrichtungen im Landkreis Diepholz. Am Vormittag den Bereich des Schulverbundes mit seinen vielfältigen Angeboten und am Nachmittag die proWerk A&I (Arbeit & und Integration), eine Werkstatt für behinderte Menschen mit insgesamt 60 Plätzen. Begleitet wurde Frau McAllister dabei von der Geschäftsführung Bethel im Norden, Petra Gothe, Luise Turowski und Pastor Christian Sundermann.
Der zu den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel gehörende Unternehmensbereich setzt sich mit seinen mehr als 1500 Mitarbeitenden Tag für Tag für die Menschen ein, die Hilfe und Sorge durch andere brauchen, die in schwierigen, prekären Lebenslagen sind oder die ihren Weg suchen. Es geht um Entlastung, Beratung Pflege und Unterstützung, es geht aber auch ganz wesentlich darum, Mut und Freiräume für ein gelingendes Leben zu gewinnen. Der einzelne Mensch mit seinen Wünschen, Fähigkeiten und Möglichkeiten steht bei uns im Mittelpunkt des Geschehens in den sechs Arbeitsfeldern Altenhilfe, schulische und berufliche Bildung, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Eingliederungshilfe, Suchthilfe und Wohnungslosenhilfe.
„Bethel im Norden fördert das selbstverständliche Zusammenleben sowie das gemeinsame Lernen und arbeiten aller Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit. Viele engagierte Menschen bieten hier ganz konkrete Entlastung, beraten, pflegen und unterstützen andere. Diese Ziel möchte ich mit meiner Schirmherrschaft unterstützen“, sagte Dunja McAllister bei ihrem Besuch verschiedener Einrichtungen im Landkreis Diepholz.
Wenn am Samstag, 6. November, um 14 Uhr der Kirchdorfer Markt in der Samtgemeinde Kirchdorf eröffnet wird, ist auch der Unternehmensbereich Bethel im Norden mit einem Stand im Gewerbezelt vertreten.
Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Pflegezentrum Kirchdorfer heide. Mitarbeitende informieren über die verschiedensten Angebote in der Einrichtung. Gerne geben Sie aber auch Auskünfte über die anderen Arbeitsfelder: Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Behindertenhilfe, Suchthilfe, Wohnungslosenhilfe und Schulen.
Öffnungszeiten: Samstag, 6. November, von 14 bis 19 Uhr
Sonntag, 7. November, von 14 bis 19 Uhr
Mittwoch, 10. November, von 10 bis 19 Uhr

Der Fachbereich Altenhilfe des Unternehmensbereiches Bethel im Norden hatte am Freitag, 11. Juni, zu einem Fachtag mit dem Titel „Die innere und äußere Erlebniswelt von Menschen mit Demenz“ eingeladen. Dafür konnte Verbundsleiter Thomas Butenuth-Grünenbaum als Referentin Nicole Richard gewinnen, die in der Freistätter Kirche, Kirchstraße 16, die von ihr selbst entwickelte Integrative Validation (IVA) vorstellte.
Die Zahl demenzerkrankter, so genannter verwirrter Menschen, nimmt zu. In stationären und ambulanten Pflege- und Betreuungssituationen wächst die Unsicherheit und Belastung. Professionelle Mitarbeiter/innen und Pflegende Angehörige sind bemüht, die „andere Wirklichkeit“ der Menschen mit Demenz nachzuvollziehen. Demenzerkrankte befinden sich häufig in anderen Erlebenswirklichkeiten. Sie machen „Zeitensprünge“ und erleben „innere Realitäten“, sie sind gefangen in ihren Gefühlen und Erinnerungen. Die aktuelle Realität scheint für sie nur noch eine untergeordnete Rolle zu spielen.
Damit stellt sich für die Pflege- und Betreuungskräfte eine zentrale Frage: Wie finden sie Zugang zu der „verrückten“ Wahrnehmungswelt dieser Menschen? Wie gestaltet sich der Umgang mit ihnen? Und wie kann eine Lebenswelt geschaffen werden, die Demenzerkrankten Sicherheit und Geborgenheit bieten?
Die IVA ist ein wertschätzender Umgang mit Menschen mit Demenz und stellt Ressourcen in den Mittelpunkt. Sie orientiert sich an der Wirklichkeitssicht der Menschen mit Demenz und erklärt deren Gefühle und Antriebe für gültig und richtungsweisend. Neben dieser Umgangs- und Kommunikationsform stehen die Bemühungen um ein „angemessenes Milieu für Menschen mit Demenz“ im Mittelpunkt des Referates. Im praktischen Üben lernen Pflegeprofessionelle und Interessierte konkret die Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung und Kommunikation mit Demenzerkrankten einerseits und die Maßnahmen einer stützenden Umgebung durch Milieutherapie andererseits kennen.