Der Unternehmens Bethel im Norden lädt am Mittwoch, 8. September, zum Jahresfest nach Hannover ein. Im Stadtteil Kirchrode, auf dem Gelände des ehemaligen Birkenhofs in der Bleekstraße 20, erwartet die Besucher von 11 bis 16.30 Uhr ein buntes Spektakel ganz unter dem Motto „Die bunte Märchenwelt".
Eröffnet wird das Fest mit einem Gottesdienst in der Waldhalle. Anschließend sind auf dem gesamten Gelände verschiedene "Märchenwelten" zu bewundern. Einfach ein Fest für alle Generationen. Zu den Attraktionen für die kleinen und großen Besucher gehören eine Schatzsuche, die mobile Kletterwand, eine Riesenrutsche, Walking Acts, verschiedene Mitmachaktionen oder auch musikalische Darbietungen
Dazu wird die Schreibwerkstatt des Bildungszentrums eröffnet, das Theaterstück „Die Bienenkönigin aufgeführt oder auch ein Ritterschaukampf stattfinden.
Unter dem Slogan „Typen gesucht“ informiert die Personalabteilung an diesem Tag auch über die verschiedensten Arbeitsmöglichkeiten in unserem Unternehmensbereich Bethel im Norden. Sie glauben gar nicht, welche interessanten Arbeitsplätze wir Ihnen im sozialen Bereich bieten können. Sprechen Sie die Mitarbeitenden einfach. Sie werden gerne und ausführlich Auskunft geben. Schauen Sie doch einfach mal unter der Seite "Jobs" nch. Vielleicht gibt es dort ja eine Stellenausschreibung, die Sie interessiert.
Natürlich wird den ganzen Tag auch über für das leibliche Wohl gesorgt sein. Die Organisatoren haben eine bunte Palette an Angeboten zusammengestellt. Gegrilltes und Salate, asiatische Gerichte, Fisch, Kuchen, Eis, Popcorn und Brezel gehören genauso dazu wie verschiedenste Getränke.

Der Fachbereich Altenhilfe des Unternehmensbereiches Bethel im Norden hatte am Freitag, 11. Juni, zu einem Fachtag mit dem Titel „Die innere und äußere Erlebniswelt von Menschen mit Demenz“ eingeladen. Dafür konnte Verbundsleiter Thomas Butenuth-Grünenbaum als Referentin Nicole Richard gewinnen, die in der Freistätter Kirche, Kirchstraße 16, die von ihr selbst entwickelte Integrative Validation (IVA) vorstellte.
Die Zahl demenzerkrankter, so genannter verwirrter Menschen, nimmt zu. In stationären und ambulanten Pflege- und Betreuungssituationen wächst die Unsicherheit und Belastung. Professionelle Mitarbeiter/innen und Pflegende Angehörige sind bemüht, die „andere Wirklichkeit“ der Menschen mit Demenz nachzuvollziehen. Demenzerkrankte befinden sich häufig in anderen Erlebenswirklichkeiten. Sie machen „Zeitensprünge“ und erleben „innere Realitäten“, sie sind gefangen in ihren Gefühlen und Erinnerungen. Die aktuelle Realität scheint für sie nur noch eine untergeordnete Rolle zu spielen.
Damit stellt sich für die Pflege- und Betreuungskräfte eine zentrale Frage: Wie finden sie Zugang zu der „verrückten“ Wahrnehmungswelt dieser Menschen? Wie gestaltet sich der Umgang mit ihnen? Und wie kann eine Lebenswelt geschaffen werden, die Demenzerkrankten Sicherheit und Geborgenheit bieten?
Die IVA ist ein wertschätzender Umgang mit Menschen mit Demenz und stellt Ressourcen in den Mittelpunkt. Sie orientiert sich an der Wirklichkeitssicht der Menschen mit Demenz und erklärt deren Gefühle und Antriebe für gültig und richtungsweisend. Neben dieser Umgangs- und Kommunikationsform stehen die Bemühungen um ein „angemessenes Milieu für Menschen mit Demenz“ im Mittelpunkt des Referates. Im praktischen Üben lernen Pflegeprofessionelle und Interessierte konkret die Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung und Kommunikation mit Demenzerkrankten einerseits und die Maßnahmen einer stützenden Umgebung durch Milieutherapie andererseits kennen.