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28.04.2020

ZDF dreht im Hannoveraner Altenzentrum Karl Flor Beitrag über den jetzigen „Alltag“

Besuchsverbote in Pflegeeinrichtungen / Wie geht es dort den Menschen in Zeiten der Corona-Pandemie?


Elli Kopp und ihr Lebensgefährte Erhard Krosta spielen im ersten ZDF-Beitrag eine "Hauptrolle". Viele weitere Szenen wurden für den Beitrag in "Volle Kanne" (Sendetermin am Donnerstag, 30. April) gedreht. Musik lädt Bewohnerinnen unten Bewohner sowie die Angehörigen gleichzeitig ein.

HANNOVER. Das ZDF-Landesstudio Hannover war in dieser Woche zu Gast im Altenzentrum Karl Flor in Wettbergen. Redakteurin Elisabeth Schmidt und das Kamerateam mit Jörg Hieronymus und Christian Rudolph wollten sich ein Bild machen bzw. zwei Beiträge für das ZDF- Service-Magazin „Volle Kanne“, drehen, die am Donnerstag, 30. April, und voraussichtlich am Montag, 4. Mai, in der Zeit von 9:05 bis 09:30 Uhr gesendet werden. Hier der Link zum Film: https://twitter.com/zdfhannover/status/1257298712927391745?s=21

Im ersten Beitrag spielen Elli Kopp und ihr Lebensgefährte Erhard Krosta die „Hauptrollen. Elisabeth Schmidts Fragen drehten sich um die Veränderungen, die die Corona-Pandemie mit sich gebracht haben. „Am meisten vermisse ich meine Tochter, die mich ansonsten regelmäßig besucht hat“, erklärte dazu Elli Kopp. Deshalb telefoniert sie viel mit ihr, kann sogar mit der ganzen Familie skypen. Und erzählt weiter: „Das ist schon toll, aber der persönliche Kontakt oder auch die Gespräche bei Kaffee und leckerem Kuchen im öffentlichen Café des Altenzentrums fehlen mir einfach!“. Allerdings nutzt sie die Zeit jetzt, um „Mensch-ärgere dich nicht“ zu spielen oder trifft sich am Nachmittag mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern.

Gerade für die Angehörigen ist die Situation ebenfalls nicht einfach. „Aber gemeinsam haben wir schon viele Dinge gut abgesprochen, versuchen individuelle Wünsche zu erfüllen und erleben trotz des Besuchsverbots ein tolles Miteinander zwischen den Mitarbeitenden, den Bewohnerinnen und Bewohnern und auch den Angehörigen“, erklärte dazu Einrichtungsleiterin Claudia Wendisch. Neben Aktionen in Kleingruppen auf den jeweiligen Wohnbereichen sind besonders die Konzerte, die regelmäßig vor der Tür stattfinden, eine tolle Abwechslung. Die Bewohnerinnen und Bewohner sitzen dann auf ihren Balkonen, während unten die Musiker spielen. „Eingeladen sind dazu auch immer die Angehörigen, die diese Termine gerne wahrnehmen“, so Claudia Wendisch weiter. Mit dem vorgeschriebenen Abstand untereinander können sie so auch aus der Entfernung mit ihren Angehörigen Kontakt aufnehmen und sich kurz austauschen.

 

 


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