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23.01.2019

„Wozu brauche ich Füße, wenn ich Flügel habe“

Mädchenklasse des Schulverbundes Freistatt stellt über 100 Kunstwerke im TAFF aus


Das Gruppenbild zur Ausstellung: Luise Turowski (rechts), Dirk Rauschkolb und Nathalie Gerlach (Dritte von links) mit den beteiligten Schülerrinnen der Mädchenklassen des Schulverbundes Freistatt. In den Händen halten die Künstlerinnen selbstgemachte Masken.

SULINGEN. Luise Turowski aus der Geschäftsführung Bethel im Norden und Sulingens Bürgermeister Dirk Rauschkolb eröffneten Mitte der Woche eine Kunstausstellung der Mädchenklassen des Schulverbundes Freistatt im Sulinger TAFF an der Nienburger Straße 9c. Gezeigt werden bis Mittwoch, 20. Februar (jeweils wochentags von 9 bis 16 Uhr) Bilder, Zeichnungen, Skulpturen Masken und Linoleumdrucke, die nach Vorlagen der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo angefertigt wurden.

Nach einer kleinen Einführung durch Nathalie Gerlach, Koordinatorin der Mädchenpädagogik im zum Unternehmensbereich Bethel im Norden gehörenden Schulverbundes, trugen die Schülerinnen Texte zu Frida Kahlo vor und sangen live ein passendes Lied. Wie aber kam es zu diesen Arbeiten im Kunstunterricht? Im Rahmen eines mehrwöchigen Kunstprojektes setzten sich die Schülerinnen und Lehrerinnen der Mädchenklasse in Heimstatt intensiv mit der Künstlerin Frida Kahlo (geb. 06.07.1907- gest. 13.07.1954) auseinander. Die Koordinatorin merkte sofort, dass sich die Mädchen nicht nur mit der Kunst selbst, sondern auch mit dem nicht immer einfachen Lebenslauf der Künstlerin auseinandersetzten. „Inspiriert durch ihr Leben, ihrem Werk, ihrer Philosophie und ihrer schillernden Persönlichkeit schufen die Mädchen eigene Interpretationen, Texte, Skulpturen und Gemälde. Frida Kahlo begeisterte hierbei durch ihre bunten, emotionalen Werke, die mehr surreale Traumlandschaften als reale Fakten darstellen und vielfältigen Assoziationsraum boten“, erklärte dazu Nathalie Gerlach.

Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher nutzten nach der Einführung die Gelegenheit, sich die verschiedenen Arbeiten aus der Nähe anzuschauen. Dabei zeigten die jungen Künstlerinnen ihre eigenen Bilder, Masken oder Zeichnungen und erklärten detailliert und voller Stolz ihre einzelnen Arbeitsschritte. „Sieht man die Begeisterung der jungen Künstlerinnen und bemerkt man das Interesse der zahlreichen Gäste, ist es eine wirklich sehenswerte Ausstellung. Mein Dank gilt aber nicht nur den beteiligten Schülerinnen und Lehrerinnen, sondern auch den Kolleginnen und Kollegen des TAFF’s, die immer wieder so tolle Veranstaltungen in ihren Räumlichkeiten möglich machen, so Luise Turowski zum Abschluss der Veranstaltung.

 

 


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