Bethel im Norden

 
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16.01.2019

Vielfältige Angebote und individuelle Förderung stehen im Vordergrund

Cord Bockhop und Wolfram van Lessen zu Gast im Schulverbund von Bethel im Norden


Landrat Cord Bockhop (links) und Wolfram van Lessen, erster Kreisrat des Landkreises (Zweiter von rechts) waren auf Einladung von Luise Turoswski, Geschäftsführung Bethel im Norden, und Schulleiter Heiner Thiemann zu Gast im Schulverbund Freistatt.

FREISTATT. Einen ausführlichen Austausch über den Schulverbund Freistatt mit seinen verschiedenen Angeboten im Bereich der Förderschulen gab es jetzt im Schulverbund Freistatt. Zu Gast bei Luise Turowski aus der Geschäftsführung des Unternehmens-bereiches Bethel im Norden und Schulleiter Heiner Thiemann waren Cord Bockhop, Landrat des Landkreises Diepholz und Wolfram van Lessen, erster Kreisrat des Landkreises.

Sie informierten sich einen Vormittag lang über den breit aufgestellten Verbund, kamen zum Thema Inklusion ins Gespräch und tauschten sich über wichtige Eckpunkte im breiten Feld der Förderschulen aus. Begleitet und unterstützt im Unternehmensbereich Bethel im Norden werden an den Standorten in Freistatt, Wagenfeld, Weyhe, Vechta, Lohne, Verden, Achim sowie Ahlhorn zurzeit mehr als 400 Schülerinnen und Schüler in den sonderpädagogischen Schwerpunkten soziale und emotionale Entwicklung (ES), Lernen (L) und geistige Entwicklung (GE). „Unsere Schule ist dabei als Durchgangsschule konzipiert. Konkret geht es in erster Linie darum, die Schülerinnen und Schüler wieder auf die Regelschule vorzubereiten“, erklärte dazu Luise Turowski. Besonders im Grundschulalter gibt es hier eine gute Erfolgsquote. „Sind die Kinder oder Jugendlichen älter, setzen wir ab der siebten Klasse dann aber auch ganz gezielt einen Schwerpunkt auf die berufliche Orientierung“, ergänzt Heiner Thiemann. Dafür stehen Werkstätten für verschiedene Fachrichtungen zur Verfügung. Hier werden die Schülerinnen und Schüler von einem extra dafür ausgebildeten Fachpraxislehrer unterrichtet und angeleitet.

Zum Abschluss des Termins nutze Cord Bockhop die Gelegenheit, sich bei einer kleinen Rundfahrt vor Ort die unterschiedlichen Bereiche anzusehen, um die Eindrücke noch zu verstärken. Besonders die Vielfalt der Möglichkeiten überzeugten den Landrat am Ende: „Ich bin sehr beeindruckt, wie individuell und lösungsorientiert hier mit den Schülerinnen und Schülern gearbeitet wird, um ihnen neue Perspektiven zu eröffnen“. Um diesem Anspruch dieser individuellen Förderung gerecht zu werden, setzt Heiner Thiemann immer wieder Schwerpunkte. Dabei nannte er die guten Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung der Kolleg/innen oder die Entwicklung von neuen innovativen Projekten, wie beispielsweise das erfolgreiche Förderschulinternat.


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