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08.10.2026

Investition in Bildung und Zukunft: Moderne Räume für bis zu 30 Schüler

Neue intensivpädagogische Förderschule von Bethel im Norden bietet beste Voraussetzungen für individuelles Lernen


Freuten sich gemeinsam über den gelungenen Neubau im Bereich der Intensivpädagogik des Schul- und Internatsverbundes Bethel im Norden (von links): Claus Freye, Geschäftsführung Bethel im Norden, Andrea Wagner-Pinggéra, Frank Simon, Ute Huneke, Markus Korff, Thorsten Nolting und Dennis Maksimovich, Leiter des intensivpädagogischen Bereiches.

FREISTATT. Nach rund 20 Monaten Bauzeit ist für den Schul- und Internatsverbund des Unternehmensbereiches Bethel im Norden ein neues Schulgebäude in der Region Diepholz entstanden. Es ist speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen im Bereich der Intensivpädagogik ausgerichtet und vereint eine moderne Architektur mit einem durchdachten pädagogischen Konzept.

Die moderne Architektur mit hellen, freundlichen und lichtdurchfluteten Räume schafft eine angenehme Lernatmosphäre und bietet vielfältige Möglichkeiten für individuelles Lernen. Pastor Thorsten Nolting aus der Geschäftsführung von Bethel im Norden dankt allen Beteiligten, die dieses Projekt möglich gemacht haben: „Mit Baukosten in Höhe von rund zwei Millionen Euro sind hier optimale Rahmenbedingungen geschaffen worden, um bis zu 30 Schüler individuell zu fördern und auf ihrem Bildungsweg zu begleiten.“

Pastorin Andrea Wagner-Pinggéra aus dem Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel ist absolut überzeugt von dem neuen Gebäude: „Als ich vor knapp 18 Monaten hier vor der Bodenplatte stand, hatte ich nur eine Vorstellung davon, wie dieser Neubau einmal aussehen würde. Heute bin ich beeindruckt, wie gelungen das Gebäude auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abgestimmt ist.“ Besonders wertvoll ist für sie dabei das intensivpädagogische Konzept: „Die jungen Menschen werden so angenommen, wie sie sind, und sehr individuell in ihren Stärken gefördert.“ Für Spenderin Ute Huneke, die die gesamten Kosten des Schulneubaus in Deckertau getragen hat, war es selbstverständlich, sich vor Ort das neue Gebäude auch anschauen zu können: „Für mich ist es eine große Freude, solche Projekte zu unterstützen und zu begleiten, von denen ich aus voller Überzeugung sagen kann, dass sie einen wichtigen Beitrag leisten. Soziales Engagement liegt mir schon immer sehr am Herzen. Auch deshalb bin ich seit vielen Jahren in diesem Bereich aktiv und freue mich, wenn gerade junge Menschen durch solche Angebote gestärkt und gefördert werden.“

Neben den Klassenzimmern stehen ausreichend Rückzugsmöglichkeiten für die Schüler zur Verfügung, die zeitweise Ruhe und besondere Unterstützung benötigen. Unterricht kann in kleinen Klassen, Kleinstgruppen oder im Rahmen einer Einzelförderung stattfinden. Darüber hinaus wurden entsprechende Bereiche für Gemeinschaftsaktivitäten eingerichtet. Eine moderne Lehrküche ermöglicht praxisnahes Lernen und bietet Raum für gemeinsame Kochprojekte. Ergänzt wird das Angebot durch Sport- und Bewegungsangebote sowie erlebnispädagogische Aktivitäten, die die persönliche Entwicklung der jungen Menschen unterstützen.

Die pädagogische Arbeit orientiert sich an klaren Leitsätzen. Im Mittelpunkt steht die Botschaft: „In unserer Schule bist du willkommen. Respekt, Toleranz und Offenheit prägen den Schulalltag“, erklärte dazu Schulleiter Markus Korff. Jeder Schüler wird als individuelle Persönlichkeit wahrgenommen und in seiner Entwicklung begleitet.

Ebenso wichtig ist der Aufbau verlässlicher Beziehungen. Unter dem Leitgedanken „In unserer Schule bist du wichtig“ steht die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Schülern sowie den pädagogischen Fachkräften. Ziel ist es, gemeinsame Lösungen zu entwickeln und Schwierigkeiten konstruktiv zu bearbeiten.

Der Unterricht selbst ist handlungsorientiert, individuell und praxisnah gestaltet. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, ihre Stärken zu entdecken, Kompetenzen auszubauen und eigene Ziele zu entwickeln. Das Lernen erfolgt dabei in einem Umfeld, das Motivation, Selbstvertrauen und Gemeinschaft fördert.

Für Bereichsleiter Frank Simon war von Anfang wichtig, dass das Konzept von einem multiprofessionellen Team aus Förderschullehrkräften, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, einem Psychologen sowie pädagogisch qualifizierten Schulassistenzen getragen werden muss: „Nur durch diese enge Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachrichtungen können die Schüler von uns ganzheitlich begleitet und unterstützt werden.“

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der sozialpädagogischen Arbeit. Neben dem schulischen Lernen gehören gemeinsames Kochen, Bewegungsangebote und erlebnispädagogische Maßnahmen fest zum Konzept. Darüber hinaus sorgt eine enge Netzwerkarbeit mit Familien und weiteren Beteiligten dafür, dass die Schüler auf ihrem Weg bestmöglich unterstützt werden. Das gemeinsame Ziel: die Schüler auf ihrem persönlichen Weg erfolgreich zu begleiten und sie bestmöglich auf ihre Zukunft vorzubereiten. 


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