Bethel im Norden

 
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05.07.2022

Gespräche mit Mitarbeitenden und Bewohner/innen

Schüler/innen der IGS Stöcken lernen Altenzentrum Friedrich-Wasmuth-Haus kennen


Moderne Hilfsmittel wurden von Salma Sado (links) und Florian Fiedler demonstriert, damit die Schülerinnen und Schüler sehen, wie im Bereich der Altenhilfe gearbeitet wird. Der 13-jährige Umut liegt dabei bequem im Pflegesessel.

STÖCKEN. Die Schülerinnen und Schüler einer achten Klasse der IGS Stöcken hatten zu Beginn ihres Besuchs im Altenzentrum Friedrich-Wasmuth-Haus in der Eichsfelder Straße viele Fragen an Einrichtungsleiterin Elisabeth Steiner und ihrem Leitungsteam. Ein Austausch, der zeigt, wie groß das Interesse der jungen Menschen ist, die innerhalb einer Projektwoche verschiedene Berufsfelder kennengelernt haben.

So waren an fünf Tagen mehr als 50 Schülerinnen und Schüler in der zum Unternehmensbereich Bethel im Norden gehörenden Einrichtung im Hannoveraner Stadtteil Stöcken. „Es war total interessant mit den jungen Menschen in den Austausch zu gehen, ihnen die Altenhilfe vorzustellen und zahlreiche Fragen zu beantworten“, so Elisabeth Steiner. Sie hatten jeweils am frühen Nachmittag ein passendes Programm für die Besuche auf die Beine gestellt. „Uns war wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler den Alltag in unserer Pflegeeinrichtung kennenlernen und daraus ein Interesse entwickeln, dieses Arbeitsfeld näher kennenzulernen“, freute sich Elisabeth Steiner über diese gelungene Aktionswoche.

So konnten sich die Schülerinnen und Schüler im Haus umschauen, mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort sprechen, auch Bewohnerinnen und Bewohner kennenlernen und sich über die tägliche Arbeit in den Wohnbereichen informieren. Pflegedienstleiterin Salma Sado und Florian Fiedler, Teamleiter im Wohnbereich I, führten beispielsweise verschiedene Hilfsmittel vor, sodass unter anderem der 14-jährige Kadir und der 13-jährige Umut einen Lifter oder auch einen Pflegesessel kennenlernen und ausprobieren konnten. Für die Schülerinnen und Schüler ganz neue Erfahrungen: „Was es hier für Möglichkeiten und Geräte gibt, wusste ich bisher nicht. Von daher ist es gut, diesen Beruf kennenzulernen“, so Kadir. Schließlich berichtete Ursula Czempas-Daitche über die soziale Betreuung, die sie im Friedrich-Wasmuth-Haus verantwortet: „Wir sind mit unserem Team dafür verantwortlich, dass wir im Haus Angebote für die Bewohnerinnen und Bewohner organisieren. So machen wir Gedächtnistraining, bieten Ausflüge an, machen Spaziergänge oder laden auch zu Musikveranstaltungen oder Gottesdiensten in Zusammenarbeit mit unserem Pfarramtlichen Dienst ein.“  

Begleitet wurden die rund 50 Schülerinnen und Schüler an diesem frühen Nachmittag von Dorina Cebotari, die für die KAUSA-Servicestelle der Region Hannover arbeitet. Als zuständige Ausbildungsberaterin ist sie mit den jungen Menschen in den verschiedensten Einrichtungen und Betrieben unterwegs, bereitet diese Besuche vor und spricht im Anschluss auch mit den Schülerinnen und Schülern über die Erfahrungen, die sie jeweils gemacht haben: „Über das Altenzentrum Friedrich-Wasmuth-Haus und die Arbeit vor Ort habe ich dabei viele positive Rückmeldungen erhalten.“ Für Elisabeth Steiner eine tolle Rückmeldung: „Wir wollen einfach zeigen, mit wie viel Spaß und Freude wir hier arbeiten und dass es in diesem Bereich viele Möglichkeiten gibt, eine entsprechende Ausbildung zu machen.“


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