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30.04.2021

„Galerie der Sinne“ im Gartenhaus

Foto-Ausstellung in der Krippe der Birkenhof Jugendhilfe begeistert Eltern


Oben: Aus einem Gartenhaus wurde eine „Galerie der Sinne“. Mitarbeiterin Jana Kambach (links) und Birkenhof-Krippenleiterin Sarah Hasemann zeigen zudem ein Brett, dass von den jungen Kindern mit Hammer und Nagel oder auch mit Schraubendreher und Schraube bearbeitet wurde. Unten: Dazu im Hintergrund die Bilder zu den verschiedenen Aktionen, die sich die Eltern der Kinder anschauen und dabei den Mitarbeitenden der Birkenhof Jugendhilfe Krippe aufkommende Fragen stellen können.

LANGENHAGEN. Auch wenn die Kinder der Notgruppen ihre Krippe am Reuterdamm 10 besuchen dürfen, hat sich das Bringen und Abholen oder auch der persönliche Kontakt der Mitarbeitenden zu den Eltern aufgrund der verschärften Hygienevorgaben verändert. Um hier Abhilfe zu schaffen und damit Eltern wieder vermehrt vom Gruppenalltag ihrer Kinder in der Krippe der Birkenhof Jugendhilfe etwas miterleben können, hat das Team eine „Galerie der Sinne“ eröffnet.


Diese besondere Überraschung ist dann auch vom ersten Tag an wirklich gut von allen Beteiligten angenommen worden. „Es ist uns wichtig, dass die Eltern, vor allem wegen der besonderen Situation, möglichst viel von unserem pädagogischen Alltag mit ihren Kindern mitbekommen können“, sagte Natalie Triantafillidis, Erzieherin aus der Karlsson-Gruppe. Für diesen Austausch wurde eine Fotostrecke erstellt und für die Eltern der Notbetreuungsgruppen, unter Einhaltung der Corona-Verordnungen, zugänglich gemacht. Dafür wurde das Gartenhaus, im Eingangsbereich der Krippe, spontan in eine Galerie umgewandelt. Mit Hilfe von anschaulich gestalteten Plakaten, konnten sich die Eltern so ein eigenes Bild über die Projektarbeit der vergangenen zwei Monate machen.

Unter Einhaltung der Abstandsregeln waren dabei stets zwei Mitarbeiterinnen der Einrichtung als Begleitung anwesend, um zusätzliche Informationen über den Alltag geben zu können. Sarah Hasemann als Leiterin der Krippe, freut sich sehr über das große Engagement aller Mitarbeitenden und auch darüber, dass die Eltern ein großes Interesse an dieser nicht alltäglichen „Galerie der Sinne“ zeigen: „Es ist für uns ein gutes Gefühl, den Familien auf diese Weise wieder einen Einblick in den Alltag ihrer Kinder geben zu können.“ Das Projekt in der Krippe läuft noch bis zum 15. Juli und solange werden die Mitarbeitenden die Eltern dann auch über die verschiedensten Aktionen am Reuterdamm informieren. 


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