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29.03.2021

Ein tolles Miteinander im Pflegezentrum Kirchdorfer Heide

Bewohnerin Gertrudis Erlebach will mit ihrer Idee zur Ballon-Aktion einfach Danke sagen


Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende des Pflegezentrums Kirchdorfer Heide wollen mit ihrer Ballonaktion einfach nur Danke sagen.

KIRCHDORF. Einen ganzen Vormittag haben einige Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende des Pflegezentrums Kirchdorfer Heide an der Brinkstraße eine Vielzahl von Luftballons mit Helium gefüllt und mit einer Schnur entsprechende Karte angebracht. „Damit möchten wir einfach Danke sagen. An alle die uns in dieser nicht einfachen Zeit der Pandemie so zur Seite stehen“, erklärte dazu die 77-jährige Bewohnerin Gertrudis Erlebach, die diese Aktion mit ihrer Idee ins Leben gerufen hat.

„Trotz aller Vorgaben und Einschränkungen, die es seit einem Jahr durch die Pandemie gibt, ist die Stimmung sehr gut in unserem Pflegezentrum“, so Gertrudis Erlebach weiter. Geboren im Siegerland lebte sie über 40 Jahre in Woltringhausen, bevor sie vor einiger Zeit durch ihre Erkrankung in das zum Unternehmensbereich Bethel im Norden gehörende Pflegezentrum nach Kirchdorf zog. „Und hier fühle ich mich sehr wohl, genieße das sehr persönliche Miteinander und kann täglich meine Fahrten mit dem Rollstuhl durchs Dorf machen“.

Die Idee mit den Ballons nahm Pflegedienstleiterin Nicole Koteras dann auch sofort auf, besorgte das Helium, die Luftballons und entwarf gemeinsam mit allen Beteiligten eine Karte, die an jeden Luftballon gehängt wurde. Für jede Bewohnerin, jeden Bewohner und für alle Mitarbeitenden wurde dann jeweils ein Ballon auf die Reise geschickt.  „Wir sind sehr gespannt, bis wohin die Luftballons fliegen und wer uns eine der Karten zurückschickt“, freut sich Nicole Koteras über die gemeinsame Aktion.

Gründe, warum die Pflegeeinrichtung nahe des Kirchdorfer Rathauses so gut durch die schwierige Zeit der Pandemie kommt, gibt es einige. „Wir haben von Anfang an ein sehr gutes Hygienekonzept umsetzen, zu jeder Zeit entsprechende Schutzmaterialien nutzen und auch auf die seit längerer Zeit vorgeschriebenen Testungen zurückgreifen können“, beschreibt Nicole Koteras die eine Seite. Dazu kommt aber auch, dass es ein wirklich tolles Miteinander unter allen Beteiligten gibt, die Mitarbeitenden sehr engagiert sind und auch die Angehörigen mit sehr viel Verständnis und großer Achtsamkeit auf alle Vorgaben reagiert haben. „Von daher war es uns ganz wichtig, diese Aktion durchzuführen“, machte Gertrudis Erlebach deutlich und gab dann das Signal zum Start der Ballons.      


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