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19.10.2018

Bethel im Norden lädt zum Erntedank-Empfang ein

Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Inklusion und Teilhabe sind wichtige Themen“


Freuten sich über einen gelungenen Empfang zum Erntedank des Unternehmensbereiches Bethel im Norden (v.l.): Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne, Landrat Cord Bockhop, Pastor Christian Sundermann und Stefanie Schwinge-Fahlberg aus der Geschäftsführung, Dr. Johanna Will-Armstrong aus dem Bethel-Vorstand, Luise Turowski aus der Geschäftsführung und Schirmherrin Dunja McAllister.

FREISTATT. Inklusion kann man nicht als Gesetz verordnen, sondern muss in der Gesellschaft gelebt werden und sich in kleinen Schritten entwickeln“, macht Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne bei seinem Vortrag auf dem diesjährigen Empfang zum Erntedank des Unternehmensbereiches Bethel im Norden deutlich.

Die Geschäftsführung des Unternehmensbereiches konnte Mitte Oktober zahlreiche Gäste in der voll besetzten Freistätter Kirche begrüßen. Ein deutliches Zeichen, dass das Thema Inklusion und Teilhabe mit dem Schwerpunkt auf die Bildung ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft ist. „Wir freuen uns, dass wir uns mit Ihnen zum zehnjährigen Bestehen von Bethel im Norden austauschen, weiter an dem spannenden Thema arbeiten und die Teilhabe unter dem Titel Bethels »Gemeinschaft verwirklichen« leben können“, so Luise Turowski aus der Geschäftsführung. Im Anschluss an die kurze Begrüßung sprachen Dunja McAllister, Schirmherrin des Unternehmensbereiches, Cord Bockhop, Landrat des Landkreises Diepholz und Pastorin Dr. Johanna Will-Armstrong aus dem Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel kurze Grußworte.

Bei seinem Vortrag zum Thema „Teilhabe in der Bildung“ ging Grant Hendrik Tonne ganz gezielt auf verschiedene Schwerpunkte ein, die eine inklusive Teilhabe im Bereich der Bildung möglich machen sollen. „Wir erleben im Moment gerade keine einfache Situation im Bildungsbereich und müssen sicher viele Aufgaben nicht mit der Brechstange, sondern in kleinen Schritten und sehr individuell lösen“, so der Kultusminister. Für ihn ist es aber jeden Tag auch eine spannende Herausforderung und er erlebt trotz aller Widrigkeiten immer wieder positive Entwicklungsschritte in seinem Aufgabengebiet: „Gerade in dieser personell angespannten Situation in den unterschiedlichen Schulformen müssen wir Entlastungen für alle Beteiligten schaffen. Hier sind wir aber auf einem guten Weg!“.

Wie erfolgreich der Unternehmensbereich Bethel im Norden im Bereich seiner Förderschulen und auch den anderen Arbeitsfeldern ist, stellte Stefanie Schwinge-Fahlberg aus der Geschäftsführung in einem kurzen Rück- und Ausblick dar: „Wir können wirklich schon von einer Erfolgsgeschichte sprechen, schaut man auf die Entwicklung des Unternehmensbereiches. Nicht nur fachlich, sondern auch wirtschaftlich stehen wir auf gesunden Beinen“. Viele neue Projekte im Rahmen der Sozialraumorientierung sind schon durchgeführt oder in Planung. „Hier möchte ich mich besonders bei allen beteiligten Partner, aber besonders auch bei unseren Kolleginnen und Kollegen bedanken, die täglich für die Menschen da sind, die unsere Begleitung und Unterstützung brauchen“, blickt Stefanie Schwinge-Fahlberg positiv in die Zukunft.

Zum Abschluss des Empfangs zum Erntedank gab es wieder Zeit für Gespräche. Die Jugendwerkstatt Weyhe sorgte mit ihrem tollen kalt-warmen Büfett für das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste.   

   


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