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04.09.2026

Bethel im Norden investiert in das Thema „Bildung“


Eine Planskizze der Firma Goldbeck zeigt, wie das neue Schulgebäude aussehen wird.

DIEPHOLZ. Rund 20 Millionen Euro investiert der Schul- und Internatsverbund von Bethel im Norden in mehrere Bauprojekte in Freistatt. Dazu gehören ein neues Gebäude für die Intensivpädagogik in Deckertau, die Sanierung des bisherigen Grundschulgebäudes und ein neuer Schulcampus an der Wichernstraße. Ein Teil der Kosten soll durch Spenden finanziert werden. 

„Damit hat Schule hier Zukunft“, sagt Thorsten Nolting aus der Geschäftsführung des Unternehmensbereiches Bethel im Norden. In Freistatt und an weiteren Standorten in den Landkreisen Vechta, Achim, Verden und Oldenburg hat sich der Schul- und Internatsverbund mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung kontinuierlich auf fachlich höchstem Niveau weiterentwickelt. „Und wir ziehen jetzt hier vor Ort in Freistatt mit den Gebäuden nach“, so Thorsten Nolting weiter.

Auf dem weitläufigen Gelände haben die Bauarbeiten bereits begonnen. Der neue Campus soll Räume für Grundschule, Sekundarstufe, Verwaltung und eine zentrale Aula bieten. Zwei Aspekte sind dabei von Anfang berücksichtigt worden. „Einerseits haben wir auf die besonderen Bedürfnisse unser Schülerinnen und Schüler geachtet und anderseits haben wir die Erfahrungen und Ideen unseres multiprofessionellen Kollegiums von Anfang an mit einfließen lassen“, machte Bereichsleiter Frank Simon deutlich.

Deshalb sind Frank Simon und Schulleiter Markus Korff auch seit längerer Zeit regelmäßig im Austausch mit der Firma Goldbeck, die verantwortlich für dieses Bauprojekt ist. Gemeinsam haben alle Beteiligten einen Schulcampus entwickelt, der Platz bietet für die Bereiche Grundschule, Klasse 5/6 und Klassen 7 bis 10. Das jetzige Grundschulgebäude wird saniert und künftig für den intensivpädagogischen Bereich genutzt, der einfach mehr Räumlichkeiten benötigt. Und auch der Zweig der Mädchenpädagogik, die Berufsschule und die Werkerausbildung werden fortgeführt und stetig den Anforderungen angepasst.

Für Markus Korff beginnt mit dem jetzigen Start der Bauarbeiten eine spannende Zeit: „Jetzt können wir uns vor Ort die Baufortschritte ansehen, die wir mit Goldbeck wirklich gründlich geplant haben“. Nach Abschluss der Bauarbeiten, laut Zeitplan wird die Schule im November 2027 übergeben, sollen dann am Standort des Schul- und Internatsverbundes in Freistatt 250 bis 260 Schülerinnen und Schüler Platz finden. Mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen eine Perspektive zu bieten, die an anderen Schulen keine passende Lösung gefunden haben.


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