„Bethel am Bahnhof“ in Diepholz vorgestellt
Mobilität neu denken – gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger der Stadt

Bei der Vorstellung des neuen Nutzungskonzeptes am Bahnhof in Diepholz (v.l): Florian Marré, Alena Micheels und Claus Freye.

Städtebaulich ist die Sanierung des ehemaligen Hotels Steuding am Diepholzer Bahnhof mehr als gelungen. Im Inneren des Gebäudes soll sich in Zukunft alles um das Thema „Mobilität“ drehen.

Bei der offiziellen Vorstellung der Mobilitätsstation zu Gast – das Angebot der mobilen Fahrradwaschanlage von Bethel wurde von vielen Diepholzer Bürgerinnen und Bürgern gerne angenommen!
DIEPHOLZ. Nach umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten wurde am 6. März das Projekt „Bethel am Bahnhof“ im ehemaligen Hotel Steuding direkt am Diepholzer Bahnhof vorgestellt. Ziel des Projekts ist es, eine neue Anlaufstelle rund um das Thema Mobilität zu schaffen.
Wir als Unternehmensbereich Bethel im Norden haben das Gebäude von der Stadt Diepholz angemietet. Unter anderem werden hier eine Fahrrad-Pflegestation mit Waschanlage sowie ein Informations- und Servicepunkt der Diepholzer Kreisbahn eingerichtet. Gleichzeitig soll der Standort Raum für Diskussionen über zukünftige Mobilitätskonzepte bieten. „Mobilität neu denken“ sei eines der zentralen Ziele, erklärte dazu Geschäftsführer Claus Freye. Für Florian Marré, Bürgermeister der Stadt Diepholz, ist nicht nur die Sanierung des lange leerstehenden Gebäudes wirklich gut gelungen: „Auch das vorgestellte Nutzungskonzept wird den Bereich rund um den Diepholzer Bahnhof positiv beleben und ein erster Anlaufpunkt sein, wenn Besucherinnen und Besucher mit dem Zug anreisen.“
Ein weiterer Bestandteil des Projekts ist ein inklusiver Ansatz: An der Fahrradstation entstehen ausgelagerte Arbeitsplätze für Beschäftigte der Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Damit soll gesellschaftliche Teilhabe gestärkt werden. Auch Wohnraum wurde im Gebäude geschaffen. In den oberen Etagen entstehen acht barrierefreie Wohnungen, die voraussichtlich ab 1. April bezogen werden. Fünf Wohnungen sind für Menschen mit seelischer Behinderung vorgesehen, eine dient der Jugendarbeit. Zwei weitere Wohnungen stehen Menschen aus der Wohnungslosenhilfe zur Verfügung.
Schließlich wird das Diepholzer Ehepaar Alena und Sven Micheels ein gastronomisches Angebot im Gebäude eröffnen. Dieser soll Reisende und Besucher anziehen und das Angebot an der neuen Mobilitätsstation ergänzen. Außerdem werden zu den Öffnungszeiten künftig öffentliche Toiletten zur Verfügung stehen. In einigen Wochen, wenn alle Bereiche reibungslos funktionieren, wird es einen „Tag der offenen Tür“ geben. Der konkrete Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
