38 Jahre im Bereich der Wohnungslosenhilfe tätig

Nach 38 Jahren im Bereich der Wohnungslosenhilfe von Bethel im Norden wurde Helga Holthaus (Zweite von rechts) von (von links) Tobias Ortmann, Bereichsleitung Wohnungslosenhilfe, Stefanie Gast als ihre Nachfolgerin und Claus Freye, Geschäftsführung Bethel im Norden, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
FREISTATT. Für Helga Holthaus kein leichter Moment. Nach mehr als 38 Jahren, die sie ausschließlich im Bereich der Wohnungslosenhilfe des Unternehmensbereiches Bethel im Norden tätig war, geht die Diplom-Pädagogin jetzt in den wohlverdienten Ruhestand.
Am 1. April 1988 begann ihre berufliche Laufbahn in der Aufnahmeabteilung. Knapp zwei Jahre später ging es für sie ins Haus Bodelschwingh, dessen Leitung sie dann nach einigen Jahren übernahm. Ab dem Jahr 2012 war sie verantwortlich für die Sozialraumangebote sowie für das dezentrale stationäre Wohnen in Diepholz. Ab Mitte 2019 übernahm sie dann die Leitung der Nachgehenden Hilfe und war bis zu ihrer jetzigen Verabschiedung auch für die im gesamten Landkreis Diepholz geltende Wohnungsnotfallhilfe „ENIA“ und für den Diepholzer Tagestreff „Die Arche“ verantwortlich. „Es war nie langweilig und es hat immer ganz besonders viel Spaß gemacht, wenn ich merkte, wie wirksam unsere Arbeit war und wir den Menschen, aus welchen Notlagen auch immer, helfen konnten“, zog Helga Holthaus ein ganz kleines Fazit ihrer langjährigen Arbeit.
Claus Freye aus der Geschäftsführung von Bethel im Norden hat viele Jahrzehnte sehr vertrauensvoll mit Helga Holthaus, die in Dreeke wohnt, zusammengearbeitet: „Ich möchte mich als Geschäftsführung sehr herzlich, auch im Namen von Stefanie Schwinge-Fahlberg und Thorsten Nolting, für deine langjährige Treue und für dein großes Engagement bedanken, das du in den vergangenen 38 Jahren gezeigt hast. Wir wünschen dir alles Gute für die neue Zeit, die jetzt für dich ansteht.“ Auch für den heutigen Bereichsleiter der Wohnungslosenhilfe, Tobias Ortmann, war es in seiner Anfangszeit wichtig, so eine erfahrene Kollegin und absolute Expertin an seiner Seite zu haben: „Du hast dich bis zuletzt für die Belange der Klientinnen und Klienten eingesetzt. Mit sehr viel Empathie und einer großen Durchsetzungsfähigkeit. Dies habe ich immer sehr an dir geschätzt.“ Und wenn du wieder mal bei uns in der Wohnungslosenhilfe vorbeischauen möchtest, bist du jederzeit herzlich willkommen!
Mit Stefanie Gast konnte ihre Nachfolgerin bereits gefunden werden, sodass Helga Holthaus jetzt auch mit einem guten Gefühl ihren Ruhestand genießen kann: „Für mich bedeutet es einfach, nach 38 tollen, emotionalen und prägenden Berufsjahren mehr Zeit zu haben und damit auch ein wenig die Welt entdecken zu können. Wir wollen gerne mit dem Camper vereisen, in Deutschland und in Europa unterwegs sein“, freut sich Helga Holthaus auf die Zeit, die jetzt ohne Terminkalender auf sie zukommt.
