
Die berufliche Integration behinderter, benachteiligter und lernschwacher Jugendlicher in den gesellschaftlichen Arbeitsprozess ist das Ziel der Comenius-Schule in Freistatt. Wir geben Jugendlichen, die ihre allgemeine Schulpflicht erfüllt haben, die Möglichkeit einer beruflichen Orientierung und darüber hinaus die Chance zum Erwerb des Hauptschulabschlusses.
Über manuelles Handeln, z. B. dem Fertigen eigener Werkstücke und den damit verbundenen Erfolgserlebnissen, wollen wir die Jugendlichen für die verschiedenen handwerklichen Berufe interessieren und ihnen damit neue Berufs- und Lebensperspektiven eröffnen. Aus dieser Motivation heraus lassen sich viele dieser Jugendlichen auch wieder auf theoretische Unterrichtsinhalte ein, die für den jeweiligen Beruf unerlässlich sind.
Dieser Weg der beruflichen Integration im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), im Berufsvorbereitungsjahr "Förder" (BVJ-F) und der Werker-/Helferinnenausbildung wird von uns durch folgende Fördermaßnahmen begleitet und betreut.
- Stabile Schüler-Lehrer-Beziehung durch das Klassenlehrerprinzip
- Handlungsorientierter Unterricht
- Förderunterricht in Deutsch und Mathematik
- Bewerbertraining
- Projektgebundener Kleingruppenunterricht
- Prüfungsvor- und nachbereitung
- Betriebspraktika
- Enge Kooperation mit der Agentur für Arbeit
Bei Schülern oder Schülerinnen mit Verhaltensauffälligkeiten bieten wir zudem folgende Fördermöglichkeiten an:
- Erlebnispädagogische Fahrten - Outdoor-Lernprogramm
- Spezielle konfrontative soziale Trainingsformen wie Coolness-Training oder
auch Anti-Aggressivitätstraing
Die praxisbeszogene Gesamtausrichtung des Schulverbundes wurde in den Jahren 2004 und 2010 mit dem durch den Landkreis Diepholz verliehenen Gütesiegel als "Berufswelt- und ausbildungsfreundliche Schule" ausgezeichnet.