Bethel im Norden

 
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Darstellung davon drei Personen, die einen Kletterhelm auf dem Kopf haben

 

Erziehungsstellen

Zwei intensive Angebotsbausteine des Fachzentrums Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Bethel im Norden sind sozialpädagogische Erziehungsstellen und familienanaloge Kleinstgruppen. Unsere Standorte befinden sich dezentralisiert in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und im Land Bremen. Beide Bausteine sind besonders intensive Betreuungseinheiten zur Förderung von Kindern und Jugendlichen in akuten und langfristigen Notlagen, die zuverlässige und professionelle helfende Beziehungen benötigen.

Das Recht des Kindes oder Jugendlichen auf Zuwendung, Bindung und Förderung lässt sich besonders wirkungsvoll in familiären, in familienähnlichen Verhältnissen oder mit Einzelpartnern verwirklichen. Das Fachzentrum arbeitet mit den Partnern der Erziehungsstellen und gestaltet die Hilfen zur Erziehung mit diesen und den jungen Menschen gemeinsam. Die Hilfe und Förderung orientiert sich bei den Kindern oder Jugendlichen flexibel und ausschließlich an deren Einzigartigkeit, ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen.

Das Hilfeangebot eignet sich besonders für jüngere Kinder auch mit Handicaps. Das Aufnahmealter sollte 14 Jahre nur im Einzelfall überschreiten. In besonders geeigneten Erziehungsstellen können auch Kinder im Vorschulalter aufgenommen werden. Als Zielgruppen können auch Geschwisterreihen, sowie Kinder und Jugendliche nach psychiatrischer Unterbringung in diese Hilfeangebote aufgenommen werden.

Aufgenommen werden:

Kinder und in Einzelfällen Jugendliche, die Hilfe zur Erziehung benötigen, die aber auf Kontinuität ihrer Bezugspersonen angewiesen sind.
Kinder, die aus instabilen Familien stammen, aber bindungs- und beziehungsfähig sind.
Kinder, mit herausforderndem Verhalten, psychosozialen Störungen, mit Entwicklungsverzögerungen und Traumatisierungen kommen, aber grundsätzlich die Fähigkeit zur Gemeinschaft und emotionaler Nähe mitbringen.
Kinder, die in ihrer Herkunftsfamilie nur geringe Perspektiven haben, die aber einen konstanten und überschaubaren Rahmen brauchen und für deren Eltern das Angebot professioneller Hilfe unter stationären Bedingungen Voraussetzung für die Annahme der Hilfe ist.

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