Bethel im Norden

 
Spenden
Suchen
Darstellung von zwei lachenden Personen

Haus Fernblick

Menschen, die sowohl mit einer chronischen Abhängigkeitserkrankung, als auch mit einer seelischen Krankheit belastet sind und mit den daraus resultierenden Folgen leben müssen, finden oft kein passendes Hilfeangebot.

Menschen in dieser Lebenslage können im Haus Fernblick eine längerfristige und verlässliche Hilfe erwarten. Sie finden hier ein niedrigschwelliges Angebot vor, in dem Alkoholabstinenz als mögliches Ziel und nicht als Voraussetzung für die Aufnahme verstanden wird.

Dabei bildet auch hier die Teilhabeberatung und individuelle Hilfeplanung den Ausgangspunkt für den Hilfeprozess. In einem gemeinsam mit der jeweiligen Nutzerin bzw. dem Nutzer erarbeiteten Hilfeplan werden, die als sinnvoll erachteten Unterstützungsleistungen festgelegt. Die Nutzerinnen und Nutzer sind von Beginn an aktive Mitgestalter der Maßnahme.

Im Haus Fernblick wird besonderer Wert darauf gelegt, individuelle Wege zur Bewältigung der Abhängigkeit bzw. einem risikoärmeren Umgang mit der Sucht zu finden. Damit kann Raum geschaffen werden, um den Zusammenhang zwischen Sucht und der psychischen Krankheit klären zu können. Das Ziel ist die allgemeine Lebensqualität zu verbessern, mit den eigenen Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen und mit einem größtmöglichen Maß am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.

Die Unterstützungsleistungen umfassen Hilfen zur Alltags- und Krisenbewältigung, zur Tagesstrukturierung und beruflichen Rehabilitation, sowie zur Gestaltung der Freizeit. Dabei werden alle internen und regionalen externen Ressourcen genutzt, die zur Stabilisierung der Lebenssituation und Verbesserungen der Lebenszufriedenheit beitragen können.

Das Haus bietet insgesamt 63 Frauen und Männern ein umfassendes Wohnangebot in Einzelzimmern, das auch für Menschen mit körperlichen Behinderungen barrierefrei gestaltet ist.

Das Team bilden  20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus pädagogischen, pflegerischen und hauswirtschaftlichen Berufen. Aufgrund der Besonderheit der Zielgruppe, verfügen die Fachkräfte über besondere Fachkenntnisse im Umgang mit Suchterkrankungen.

Die Nutzerinnen und nutzer sowie die Mitarbeitenden in ihrer Arbeit werden zusätzlich von unserem Psychologen und von der psychiatrischen Ambulanz unterstützt.

© 2016 Bethel im Norden