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Weitere Details Heilpädagogin / Heilpädagoge in Teilzeitform

Was ist Heilpädagogik?

Heilpädagogik stellt die individuellen Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten jedes Menschen in den Mittelpunkt und hilft ihm, auch mit körperlichen, sozialen und psychischen Beeinträchtigungen ein sinnvolles und erfülltes Leben zu führen. Um dies zu erreichen, folgt heilpädagogisches Denken und Handeln einem ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die persönlichen Fähigkeiten und Eigenschaften des einzelnen Menschen als auch sein soziales Umfeld einbezieht.

Wie arbeiten Heilpädagogen?

Heilpädagogen begleiten Menschen und gestalten Beziehungen. Dabei nutzen sie Wissen verschiedener Fachdisziplinen, wie beispielsweise Psychologie, Pädagogik, Medizin und Soziologie und wenden fachspezifische Methoden, wie Psychomotorik, Musik, Rhythmik, Spiel, Kunst, Tanz und Theater, an.

Wo arbeiten Heilpädagogen?

Wo immer Menschen unter erschwerten Bedingungen leben, ist der Platz der Heilpädagogin/des Heilpädagogen. Tätigkeitsfelder sind beispielsweise heilpädagogische und integrative Kindergärten, Tagesstätten, Heime und Pflegestellen, Erziehungsberatungsstellen, Wohngruppen für geistig beeinträchtigte Menschen, Praxen für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie schulbegleitende Maßnahmen.

Berufliche Perspektiven

Als Heilpädagogin oder Heilpädagoge haben Sie eine höhere und zukunftsweisende Qualifikation, die Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert bzw. zur Sicherung Ihres Arbeitsplatzes beiträgt. Darüber hinaus bietet Ihnen der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung den Zugang zum Studium des Faches Heilpädagogik an der Fachhochschule - auch ohne Abitur.

Lernbeeiche und Unterrichtsfächer

I. Berufsbezogener Lernbereich - Heilpädagogische Konzepte und Theorien

Mit den Fächern

  • Berufsidentität entwickeln
  • Heilpädagogisches Handeln planen, durchführen und reflektieren
  • Heilpädagogische Konzepte entwickeln
  • Religion

II. Berufsbezogener Lernbereich - Heilpädagogische Methoden und Handlungsansätze

Mit den Fächern

  • Heilpädagogische Methoden anwenden und Lebenswelt gestalten
  • Beraten, begleiten, unterstützen
  • Heilpädagogische Arbeit organisieren und koordinieren

III. Praktische Ausbildung

Eine halbe Stelle in einer sozial- oder heilpädagogischen Einrichtung ist Voraussetzung der berufsbegleitenden Ausbildung. Sie wird für die Praktische Ausbildung genutzt. Eine Einverständniserklärung der Praxiseinrichtung ist für die Ausbildung unerlässlich. Die Studierenden werden von den Dozenten in der Praxis besucht und beraten. Sie bekommen Aufgabenstellungen für die praktische Arbeit.

Besonderheiten der Ausbildung am Birkenhof

  • überschaubare Klassengrößen (unter 20 Schüler/innen je Klasse)
  • praxisbezogene Ausbildung
  • regelmäßige Fallbesprechungen nach dem Modell der kollegialen Beratung
  • familienbezogene und personzentrierte Beratungsmethoden
  • Lehrkräfte mit langjähriger Praxiserfahrung und universitärer Anbindung
  • Methodenvielfalt: Unsere Ausbildung ist nicht auf eine Methode fixiert, sondern bietet eine Vielzahl verschiedener heilpädagogischer Methoden an - zum Beispiel: Gebärdensprache, Psychomotorik, basale Stimulation, Atemtherapie, Musik, Rhythmik, sensorische Integration, Spiel, Kunst, Tanz, Theater…
  • Qualitätsmanagement / Organisationsentwicklung
  • Individuelle Begleitung und Betreuung der Studierenden durch die Lehrkräfte (offenes Ohr…)
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