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18.11.2016

Hospizdienst und Palliativmedizin

Bethel im Norden und Malteser vereinbaren Zusammenarbeit


Vor der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung (von links): Elisabeth Steiner, Pflegedienstleiterin und Sebastian Hasemann, Einrichtungsleiter des Friedrich-Wasmuth-Hauses, Heike Adler, Hospizkoordinatorin der Malteser, Ulrike Fahlberg, Bereichsleiterin Altenhilfe Bethel im Norden sowie Elfriede Kollarz, Leiterin der Sozialen Dienste bei den Maltesern in der Diözese Hildesheim

Der Hospizdienst der Malteser in Hannover stellt seine Zusammenarbeit mit Bethel im Norden, einem Unternehmensbereich der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, auf eine rechtliche Grundlage. Am Dienstag, 15. November, unterzeichneten beide Seiten im Hannoveraner Seniorenzentrum Friedrich-Wasmuth-Haus in Stöcken eine Kooperationsvereinbarung über die Zusammenarbeit bei Hospizarbeit und Palliativmedizin.

Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von Maximilian Freiherr von Boeselager, dem Diözesanleiter der Malteser in der Diözese Hildesheim, und Ulrike Fahlberg, Bereichsleiterin Altenhilfe Bethel im Norden sowie dem Einrichtungsleiter des Friedrich-Wasmuth-Hauses, Sebastian Hasemann. Geltung hat dieses Papier nicht nur für das Friedrich-Wasmuth-Haus, sondern auch für drei andere Einrichtungen von Bethel im Norden: das Anna Meyberg-Haus, das Altenzentrum Karl Flor und das Birkenhof Wohnstift Kirchrode sowie die Birkenhof Ambulante Pflegedienste gGmbH.

 

Ziel der Vereinbarung ist, schwer kranke und sterbende Bewohner dieser vier Einrichtungen sowie deren Angehörige und Freunde zu beraten und zu begleiten. Das könnte zum Beispiel bei Tumorerkrankungen, AIDS oder schweren neurologischen Krankheiten der Fall sein. Im Einzelnen sieht die Kooperationsvereinbarung vor, dass die jeweilige Altenhilfeeinrichtung für die pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung der betroffenen Patienten sorgt und die Malteser regelmäßige Besuche durch hospizlich qualifizierte Ehrenamtliche sicherstellen. Wichtig ist dem katholischen Hilfsdienst dabei auch die Zuwendung zu den Angehörigen. Ihnen bieten die Malteser neben einer psychosozialen Begleitung auch Trauerbegleitung an, wenn der betreffende Patient gestorben ist.


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